Lokale Experten unterstützen Unternehmen bei der Digitalisierung

Ist Hagens Wirtschaft für die Herausforderungen der Digitalisierung gut genug vorbereitet? Eine Gruppe von Hagener Unternehmen bezweifelt das und will nun die Initiative „Digitale Zukunft Hagen“ ins Leben rufen.

Alles wird digital – nicht nur Autos, Kühlschränke und unsere Kommunikation – sondern auch (Geschäfts-) Prozesse in Unternehmen: mobiles Arbeiten mit Smartphones und Apps, Wareneingänge, Angebote schreiben und Bestellungen auslösen, Rechnungen digital versenden und ablegen, neue Kunden über digitale Kanäle akquirieren… Von der Bauindustrie bis zum Gesundheitssektor, ob Großkonzern oder Start-up – die Digitalisierung von Geschäftsprozessen bedeutet einschneidende Entwicklungen in allen Wirtschaftsbereichen.

Digitalisierung ist kein Selbstzweck! 

Digitale Geschäftsprozesse bieten das Potential, Arbeitsabläufe im Unternehmen effizienter zu machen. Wer jetzt damit beginnt, sein Unternehmen konsequent an diese neuen Zeiten anzupassen, kann die Chancen der Digitalisierung ergreifen und wird künftig transparenter und wirtschaftlicher arbeiten. Doch gerade kleine und mittelständische Firmen können sich keine finanziellen Experimente erlauben, wenn es um ihre Zukunft geht. Aber welcher ist der richtige? Welche Herausforderungen warten auf mein Unternehmen und wie kann die digitale Transformation erfolgreich gelingen? Die Antworten auf diese Fragen sind so individuell wie die Unternehmen selbst.

Ab 2018 startet die Initiative „Digitale Zukunft Hagen“ – ein Zusammenschluss lokaler Experten aus allen Bereichen der Digitalisierung zum Beispiel digitales Marketing inkl. Social Media, Employer Branding, Ausbau digitaler Infrastrukturen, Steuer- und Rechtsberatung, Unternehmensberatung, Prozess-Management, Förderung, Versicherung zur Absicherung gegen digitale Ausfälle, die IT-Basis, Telekommunikation, mobiles digitales Arbeiten, Webentwicklung sowie die Prozess- und Werkzeugüberwachung von Produktionsmaschinen.
Die Initiative geht vom Hagener IT-Dienstleister pcm GmbH aus. Dabei, so Marketing-Leiter Ole Kollbach, gehe es aber nicht vordergründig darum, das eigene Geschäft zu befeuern: „Mit der Einbindung des Unternehmerrats schaffen wir es auch, dass sich hinter der Initiative keine reine Vertriebsplattform der beteiligten Unternehmen entwickelt, sondern ein Standort-Dialog zum Thema Digitalisierung in Hagen – mit Forderungscharakter gegenüber der Stadt.“

Alle Firmengrößen angesprochen

Nun gibt es in Hagen bereits andere Initiativen, die sich mit der Digitalisierung und den Herausforderungen für Unternehmen beschäftigt. Warum braucht es hier nun die neue? „Weil diese Initiative ein Zusammenschluss von lokalen Experten aus dem Bereich Digitalisierung ist“, sagt Kollbach. „Unternehmen, die mit den Rahmenbedingungen in Hagen vertraut sind – und die anderen Unternehmen praxisbezogene Beispiele aus erfolgreich umgesetzten Digitalisierungsprojekten nennen und aufzeigen können.“ Die Hürde für Firmen, sich mit ihren Fragen an die Initiative zu wenden, sei sicherlich geringer als sich an die bekannten Institutionen wie SIHK oder Hagen-Agentur zu wenden.

Der Bedarf sei auf jeden Fall da: Digitalisierung dürfe für die Hagener Firmen aber nicht zum Selbstzweck werden, nach dem Motto: Digitalisierung? Da müssen wir auch mitmachen, egal wie. „Es muss um die ganz praktische Frage gehen: Welche Chancen kann das Unternehmen ergreifen, um konkret schneller, besser, transparenter zu arbeiten. Und wie sind die Bedürfnisse der Kunden?“, sagt Ole Kollbach. „Digitalisierung ist kein Modetrend. Digitalisierung ist ein Prozess.“

Mit der Initiative spreche man alle Unternehmen in Hagen an, die eine Anlaufstation für ihre Digitalisierungs-Fragen suchen: „Unabhängig ob ein, zwei, 20 oder 200 Mitarbeiter.“

Weiter Informationen finden Sie auf www.digitalezukunft-hagen.de

 

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